„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.“ Max Frisch


Steigende Komplexität, sinkende Budgets, vielfältigere Anforderungen, sprunghafte Veränderungen und Demographischer Wandel. Damit verbundene Wechselwirkungen, die so komplex vernetzt sind, dass sie kaum mit linearen Denkstrukturen und einfachen Kausalzuschreibungen zu erklären sind und auch nicht durch die VUCA Welt Erklärungen. Die Vorstellung, eine Abteilung und/oder ein Team mit einem Rezeptbuch „richtiger Werkzeuge“ in eine bestimmte Richtung lenken zu können, schwindet damit. Was nicht bedeutet, dass Führung unmöglich ist, sondern eine andere Denkweise und Haltung voraussetzt und vor allem die Akzeptanz dessen, dass Komplexität nicht zu verringern ist. In der Führungsarbeit geht es dann in erster Linie darum, diese Lebendigkeit, die in der Komplexität der Wechselwirkungen steckt am Leben zu erhalten, also die Vitalität zu stärken. Vitalität stärken in dem Sinne, dass ich die Komplexität mit ihren in sich wohnenden ständigen Anpassungsleistungen akzeptiere und die Berücksichtigung von Störungen als zusätzliches Potenzial einer Fehlertoleranz erkenne. DABEI stärke ich SIE durch meine Expertise, die für mich bedeutet:

  • die Komplexität anerkennen und das Unternehmen wie meine Mitarbeiter als dynamische Einheit zu betrachten
  • Vernetzt denken und darauf achten, dass Teilprobleme nicht isoliert behandelt werden, sondern im Gesamtkontext betrachtet werden
  • Unsicherheit aushalten lernen, denn die Zukunft ist nicht vorhersehbar
  • Die Selbstverantwortung der Mitarbeiter fördern und Freiräume zulassen
  • Rahmenbedingungen setzen über Ziele, z.B. Budgetziele, Termine etc.
  • Selbstreflexion in den Alltag integrieren und damit ein besseres Gefühl für die Auswirkungen eigener Handlungen zu bekommen
  • Fragen stellen und nicht Lösungen vorgeben. Regeln der Zusammenarbeit gemeinsam erarbeiten
  • Regeln des Handelns im Unternehmen transparent machen, um Orientierung zu geben
  • Konflikte zulassen und unterschiedliche Meinungen berücksichtigen
  • Störungen anerkennen als Merkmale der Komplexität und gemeinsame Lösungen definieren